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Neben der klassischen
Medizin gab es schon immer eine Volksmedizin, die auf der Basis der mündlichen
Überlieferung der Erfahrungen zu den häufigsten Krankheiten und Alltagszipperlein
von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Dieser Schatz ist in
der heutigen modernen Gesellschaft, wie manches Kraut, vom Aussterben
bedroht. Was leider nicht verschwindet sind die Geschäftemacher, Heilsbringer
und Quacksalber.
Der Streit, welche Methode
nun die bessere sei, ist nicht zu entscheiden. Der Kampf zwischen klassischer
und alternativer Heilmethode ist lang und hat so seine Opfer gefordert.
Im Mittelalter sind einige Damen als so genannte Kräuterhexen verbrannt
worden, obwohl die Klostermedizien viel Wissen bewahrt hat. Unbestritten
dürfte der Wunsch von sanften Medikamenten sein, die nicht die kritischen
Nebenwirkungen haben. Es ist aber zu beachten, daß in alten Schriften
Heilkräuter und Minerale genannt werden, die heute als sehr giftig eingestuft
sind und nicht mehr verwendet werden sollten.
Ein Sonderfall möchte
ich jedoch erwähnen, Schamanen der Naturvölker. Sie haben ebenfalls das
Wissen über Generationen gesammelt und was von manchen übersehen wird,
sie haben empirisch den Umgang mit hoch toxischen Stoffen erlernt und
wenden diese auch selber an. Die Anwendung von natürlichen Rauschdrogen
und Giften ist nicht ungefährlich und für die Selbstmedikation nicht geeignet,
außer bei gesicherten Homöopathischen Präparaten.
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