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Ein Anblick
einer blühenden Wiese erfreut natürlich den Menschen und die Blüte erlaubt
es, die Pflanzen leichter zu bestimmen. Ich habe aber den Wunsch, daß
die geschützten Pflanzen nicht gesammelt werden. Sie werden hier im Lexikon
aufgeführt, um auch einen geschichtlichen Aspekt zu dokumentieren. In
vielen anderen öffentlich zugänglichen Datenbanken zu den Phytopharmaka
sind sie nicht erwähnt.
Die Blüten werden an
trockenen Tagen nach dem verdunsten des Morgentaues und der vollständigen
Öffnung des Blütenkopfes gesammelt. Sie werden in den meisten Fällen vom
Stängel abgeschnitten und bei 20 bis 32 Grad Celsius, jedoch nicht in
der direkten Sonne, luftgetrocknet.
Als Beispiel für die
schuppige GartenfreundIn nehmen wir die Ringelblume (Calendula
officinalis). Die Blüten werden abgeschnitten, von Schmutz, Sand und
Insekten befreit und auf ein Tablett mit Papier (kein Löschblatt und kein
Zeitungspapier) gelegt und getrocknet. Nach dem Trockenvorgang die Blütenblätter
abzupfen und in ein luftdicht schließendes dunkles Glasgefäß füllen. Beschriften
mit Name, Herkunft, Einfülldatum und dann innerhalb von 12 Monaten verarbeiten.
In der indischen Heilkunst
wird auch die frische duftende Blüte der Heilpflanzen dem Bade zugegeben,
wirkt auf Körper und Seele.
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