Der Meißner Arzt Samuel
Hahnemann (1755 - 1843) ist der Vater der Homöopathie. Seine
Grundsätze haben noch heute ihre Bedeutung. Ähnliches soll mit Ähnlichen
behandelt werden (Similia Similibus curentur), wobei für jeden
Menschen auf sein Krankheitsbild die Arzneimittelauswahl abgestimmt
wird. Hier wird immer nur ein Inhaltsstoff verabreicht. Diese
Behandlungsform ist eine klassische Reiztherapie und lebt von den Erfahrungen,
die die Mediziner und Heilpraktiker über Jahre gesammelt haben.
Die Mittel werden
auf der Basis von rund 75 % pflanzlichen, 10 % tierischen und 15 % mineralischen
Ausgangsstoffen gewonnen. Dabei werden die Urtinkturen durch die klassischen
Methoden Schütteln und Stoßen entsprechend ihrer Potenz verdünnt. In
der Behandlung werden meistens die D- und C-Potenzen verwendet. Neben
der Tinktur gibt es noch feste Stoffe, die mit Milchzucker analog der
Tinktur gestreckt werden. Die Einnahme der homöopathischen Mittel in
einer höheren Potenz ist grundsätzlich Nebenwirkungsfrei!! und können
für die Selbstmedikation eingesetzt werden. Aber niemals ohne genaue
Diagnose und Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker.
Von vielen wird die
Homöopathie auf Grund der großen Verdünnung belächelt
obwohl die Natur Vorlagen bietet. Es gibt einige Insekten, die Rezeptoren
entwickelt haben, die Mittels der Fermone und dies über eine sehr
große Entfernung den männlichen Tieren die Möglichkeit
geben, die entsprechende Partnerin zu finden.
Die Domäne der Homöopathie
ist die Behandlung von Allergien und Abwehrschwächen. Sollte die Psoriasis
oder andere Hautkrankheiten ihren Auslöser in einer allergischen Reaktionen
der Haut haben, dann ist die Homöopathie die erste Wahl. Die Mittel
werden durch die Kommission D festgelegt und finden dann Eingang in
das HAB.
Dennoch gibt es in
der letzten Zeit sehr viel Kritik an der Homöopathie, dies wird mit
dem weiteren Fortschritt der Medizin begründet. Natürlich ist es richtig,
diese Methode ist viel von den früheren Erfahrungswerten abhängig und
bei manchen Krankheiten sind eben die richtigen Ursachen erst in jüngster
Zeit herausgefunden worden. Nur liebe Mediziner, gebt ihr Eure Studien
den HeilpraktikerInnen auch wirklich weiter, von den PatientInnen mal
ganz zu schweigen. Aber auch ich will Kritik üben, die Fallbeschreibungen
zur Schuppenflechte sind aus meiner Sicht nicht mehr zu gebrauchen,
weil hier weder die Stärke noch die Form eindeutig beschrieben
wird.