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Die Psoriasis tritt
bei ca. 2 % der Menschen auf und ist damit schon eine Volkskrankheit.
Da sie jedoch erst relativ spät durch den englischen Arzt Robert Willan
(1757 - 1812) als eigenständige Krankheit in zwei Verlaufsformen beschrieben
worden ist, sind Rückgriffe auf die Beschreibungen der Vergangenheit
nicht vertretbar. Willan benutzte jedoch die Begriffe "Lepra
Graecorum" und "Psora leprosa". Damit folgte
er der abendländischen Auffassung. Die Entwicklung vom "Unreinen"
weg (siehe Bibel 3 Moses 13, 42-46) wurde von F. v. Hebra
(1816-1880) eingeläutet. Hebra gelang es, dass die
Definition von Psoriasis von der Hautkrankheit Lepra weg sich durchsetzte.
Es gibt jedoch in ältere Schriften in Ägypten Hinweise auf die Schuppenflechte,
genauere Aufzeichnungen und Ansätze liegen aus Indien und China vor,
die jedoch nicht in die europäische Medizin eingegangen sind.
Rezeptbeschreibungen
zur Psoriasis speziell gibt es nicht in den alten europäischen Heilkräuterschriften,
deshalb ist die Berufung auf diese Ursprünge nicht zulässig.
Da die Faktoren der
Auslösung der Schuppenflechte bis heute noch nicht eindeutig geklärt ist,
gibt es natürlich unterschiedliche Methoden und Mittel zur Linderung der
Symptome. Neuste Forschungen deuten jedoch auf eine Autoimmunkrankheit
hin. Eine einheitliche Methode gibt es nicht, sie ist von Person zu Person
unterschiedlich. Bei einem leichten Befall (bis 11%) sollte ein
Blick in die alternativen Heilverfahren getätigt werden. Eine Selbstmedikation
sollte aber immer nach einer eindeutigen Diagnose durchgeführt werden.
Bei schwerer Psoriasis (über 33 %) und bei den Sonderformen kommt
sie nicht in Frage. Die Mediziner haben mit PASI (Psoriasis
Area and Severity Index) eine Formel gefunden, die eine Vergleichbarkeit
herstellt und eine Einteilung ermöglichen soll, jedoch sind die Angaben
zur Stärke bei einigen Publikationen sehr unterschiedlich.
Es gibt folgende Arten
der Schuppenflechte, Psoriasis Vulgaris, - Pustulosa, - Arthritis,
- nach Größe (Punctata oder Guttata) und weitere, wobei allen gleich
ist, durch vermehrte Zellteilung entstehen silbrig-weiße Schuppen und
verdickte Plack, die durch das verstärkte Wachstum der Hautkapillaren
rot gefärbt sind und das die Stellen durch den geringen natürlichen Fettgehalt
stärker austrocknen. Durch die Entzündung der Haut kommt es teilweise
auch zum starken Juckreizbefall.
Da hier der Schwerpunkt
auf die Alternativen gelegt wird, soll dennoch die möglichen medizinischen
Methoden angesprochen werden. Sie sind teilweise auf der Grundlage von
Erfahrungswerten und Untersuchungen von pflanzlichen Stoffen entstanden
und werden jetzt synthetisch hergestellt (z.B. Dithranol). Die
folgende Seite bringt eine Übersicht zu den heute gängigen Methoden.
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